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Holzbau_Blog

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Januar 28
Vortrag zu "Mein Normenpaket" in Alpbach
Januar 20
44. Bildungswoche der Holzbau- und Zimmermeister in Alpbach

Vom 14. bis 17. Jänner 2013 fand in Alpbach die 44. Bildungswoche der Holzbau- und Zimmermeister statt.

Von Wissenwertem über die Persönlichkeit, künftige Herausforderungen und aktuellem Holzbauwissen bis zu rechtlichen Aspekten spannte sich der Bogen dieses jährlichen Höhepunktes in der Holzbau-Fortbildung.
Neben dem Programm fand ein reger Austausch aller Teilnehmer auch bei geselligem Zusammensein statt.
 
Dezember 29
Ausstellung „Bauen mit Holz“ im Künstlerhaus Wien

Die Ausstellung zeigt einen der ältesten Baustoffe der Menschheit in neuer Ästhetik. International ausgewählte Beispiele veranschaulichen die Vielfalt zeitgemäßer Holzarchitektur von wegweisenden öffentlichen Bauten und mehrgeschossigem Wohnbau über weit gespannte Tragwerke bis zum Hochhausbau. Die Ausstellung läuft bis 17. Februar 2013.

>> mehr

September 17
Holz_Haus_Tage 2012 | 11.-12. Oktober | Bad Ischl

Im Mittelpunkt der Holz_Haus_Tage 2012 steht die Gebäudehülle – mit allen ihren technischen und gestalterischen Aspekten. Darüber hinaus  präsentieren die „Holz_Haus_Tage“ erneut Aktuelles aus Technik und Forschung, wobei sich der Themenbogen von der Brandabschottung über die „neue“ Spenglernorm bis hin zu VOC-Emissionen spannt. 

Wie in den vergangenen Jahren wird der Branchentreff auch heuer wieder gemeinsam mit dem Österreichischen Fertighausverband und der Bundesinnung Holzbau veranstaltet und findet vom 11. bis 12. Oktober in Bad Ischl statt.
 
 
Noch mehr Informationen finden Sie unter: www.holzforschung.at/seminare
Juli 18
Fensterbankeinbau

Im angehängten Dokument finden Sie Informationen zur Vermeidung von Leckagen beim Fensterbankeinbau

>> Dokument

Mai 24
Lehrgang ÖGNB-Gütesiegel für Nicht-Wohngebäude

Am 13.06.2012 startet der Lehrgang zum ÖGNB-Gütesiegel an der Donauuniversität Krems. Anmeldeschluss ist am 30.05.2012.

Das Gütesiegel der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB-Gütesiegel) zeichnet nachhaltige, zukunftsweisende Gebäude aus. Näheres zu den Inhalten finden Sie im beigefügten Info-Blatt und auf der Homepage www.energieinstitut.at/?sID=4066.

>> Ausschreibung_Lehrgang_ÖGNB-Gütesiegel.pdfAusschreibung_Lehrgang_ÖGNB-Gütesiegel.pdf

 

April 17
Neue Regelungen für die Bemessung im Brandfall

Der nationale Anhang des Eurocode 5 wurde grundlegend überarbeitet und Ergänzungen zur Berechnung des Feuerwiderstandes basierend auf Forschungsergebnissen der Holzforschung Austria hinzugefügt. Darüber hinaus werden Konstruktionen ohne weitere Nachweise angeführt – dadurch wird die Nachweisführung für den Feuerwiderstand für Planer und Ausführende erleichtert.

>> mehr Infos finden Sie unter http://www.holzforschung.at/hfa-brandbemessung.html

März 28
3. Internationaler Holz[Bau]Physik-Kongress stellt wichtige Details in den Fokus

Der 3. Internationale Holz[Bau]Physik-Kongress „Wärme Brand Schall“ am 08. und 09. März in Leipzig bot neueste Erkenntnissen aus Holzbau und der Bauphysik und gab erneut wichtige Antworten auf aktuelle baupraktische Herausforderungen. Mit über 275 Teilnehmenden war der vom Arbeitskreis Ökologischer Holzbau e.V. (AKÖH), dem Deutschem Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV) und vielen Partnern aus Forschung und Wirtschaft veranstaltete Kongress ein großer Erfolg.

Das Themenspektrum erstreckte sich von der energetischen Gebäudesanierung mit außen- und innenseitiger Dämmung über Maßnahmen für ein angenehmes sommerliches Komfortklima bis zu konstruktiven Lösungen für den Brand- und Schallschutz im Holzbau. Für das anspruchsvolle Vortragsprogramm hatten die Veranstalter erneut 17 namhafte Referenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Leipzig versammelt.


Die Holzfassade als wärmender Maßanzug für die Massivbauten vergangener Jahrzehnte, das war zunächst das Thema von Prof. Dr.-Ing. Stefan Winter (TU München). So bieten dreidimensionale Vermessungsverfahren, wie 3D-Laserscanning und Photogrammetrie, heute die Möglichkeit, die äußere Gebäudegeometrie sehr exakt und wirtschaftlich zu erfassen. Die auf dieser Datengrundlage erfolgte werkseitige Vorfertigung der Holztafelbauelemente gewährleistet eine passgenaue und zügige Montage der neuen, bauphysikalisch einwandfreien Gebäudehülle.
Doch nicht nur in Leipzig gibt es viele Häuser, beispielsweise aus der Gründerzeit, deren historische Fassaden zu erhalten sind und daher nur innen gedämmt werden können. Wie Robert Borsch-Laaks (Büro für Bauphysik, Aachen) deutlich machen konnte, lassen sich die bauphysikalischen Einflüsse von Innendämmungen gut berechnen. Bei der Wahl des richtigen Innendämmsystems und des richtigen Außenputzes zum Schlagregenschutz, braucht kein schädliches Auffeuchten der Wandkonstruktion befürchtet zu werden. Der Referent stellte sowohl individuelle Lösungen als auch Regelkonstruktionen vor, die sicher funktionieren.
Um eine Planungssicherheit bei der Anwendung von Innendämmungen zu ermöglichen, bedarf es allerdings zunächst detaillierter Materialdaten, wie etwa die kapillare Leitfähigkeit der eingesetzten Dämmmaterialien. Dr.-Ing. Hartwig M. Künzel (Fraunhofer IBP) stellte die Ergebnisse seiner Untersuchungen vor.
Dipl.-Ing. Daniel Kehl (Büro für Holzbau und Bauphysik, Leipzig) wiederum hat sich eingehend mit den vom Mauerwerk umschlossenen Holzbalkenköpfen beschäftigt und die Gründe für eine Schädigung durch Feuchte untersucht. Die aus verschiedenen Messprojekten zusammengetragenen Ergebnisse führten zu der Erkenntnis, dass in vielen Fällen ein fehlender Schlagregenschutz für eine zu hohe Feuchte innerhalb der Wand verantwortlich ist und so zur Zerstörung von Holzbalkenköpfen führt.
Dipl.-Ing. Paul Simons (BlowerDoor GmbH, Springe) berichtete von messtechnischen Langzeituntersuchungen an Fachwerkgebäuden in Nord- und Mitteldeutschland. Die Ergebnisse zeigten, dass Innendämmungsverfahren gewählt werden sollten, bei denen möglichst wenig Feuchtigkeit in die Konstruktion eingebracht wird, welche nur über sehr lange Zeiträume wieder austrocknen kann. Auf der Außenseite wiederum sollten die Gefachmaterialien den Schlagregen aufsaugen können, damit sich das Wasser nicht in den Fugen zwischen Gefach und Schwelle bzw. Riegel konzentriert.

Dipl.-Ing. Winfried Seidinger (Lemon Consult, Zürich) referierte zu dem Thema „Sommerliches Komfortklima im Holzbau“. Gestützt auf die Ergebnisse eines umfangreichen Messprojektes von acht bewohnten Holzhäusern in der Schweiz bescheinigte der Referent modernen Holzhäusern ein sehr angenehmes Raumklima. Entscheidenden positiven Einfluss hat der Nutzer selbst, indem er für eine ausreichende und rechtzeitige Verschattung und Lüftung der Räume sorgt.

Im Themenblock Brandschutz präsentierten Hanspeter Kolb (Berner Fachhochschule – AHB, Biel) und Dipl.-Ing. Reinhard Wiederkehr (Holzbau-Ingenieurbüro Makiol + Wiederkehr) eindrucksvolle gebaute mehrgeschossige Holzbauten bis sieben Geschosse in der Schweiz. Auf Basis eines umfangreichen Forschungsvorhabens und in enger Kooperation mit den kantonalen Feuerversicherungen sind im Laufe der letzten Jahre überzeugende Brandschutzkonzepte entwickelt worden, mit denen sich auch Mehrgeschosser in Holz architektonisch anspruchsvoll und wirtschaftlich umsetzen lassen.
Dipl.-Ing. René Stein (TU München) und DI Dr. Martin Teibinger (Holzforschung Austria, Wien) zeigten in ihren anschließenden Referaten die Wichtigkeit einer brandschutzsicheren Detailausbildung im Holzbau auf. So sind insbesondere verdeckt und schwer zugänglich liegende Details, wie etwa haustechnische Installationen und Knotenpunkte zwischen Wand und Decke, auf geeignete und sehr sorgfältige Weise auszuführen, um eine unvorhergesehene und unkontrollierte Brandausbreitung ausschließen zu können.

Dr.-Ing. Andreas Rabold (ift Rosenheim) präsentierte im ersten Vortrag zum Schallschutz unterschiedliche Lösungen zur schallschutztechnischen Ertüchtigung von Holzbalkendecken im Wohnungsbestand. Er stellte ein Prognosewerkzeug vor, mit dem sich das Potenzial unterschiedlicher Schallschutz-Maßnahmen bestimmen lässt. Dr. rer. nat. Jürgen Maack (ITA, Wiesbaden) machte im Anschluss auf die Notwendigkeit konstruktiver Maßnahmen zur Dämpfung tieffrequenter Schallwellen aufmerksam. Dipl.-Ing. Ernst-Ulrich Köhnke (Ingenieurbüro E.U. Köhnke GmbH, Uelsen) zeigte anhand zahlreicher Beispiele auf, wie sich typische Einbaufehler auf den Schallschutz auswirken und wie diese zu vermeiden sind.
Jeder der genannten Themenblöcke wurde durch spannende Podiumsdiskussionen ergänzt, die den Teilnehmenden die Möglichkeit boten, konkrete Nachfragen direkt und kompetent beantwortet zu bekommen.

Der 4. Internationale Holz[Bau]Physik-Kongress wird am 18. und 19. April 2013 in Mondsee (Österreich) von der Holzforschung Austria ausgerichtet. Auf der Internetseite www.holzbauphysik-kongress.eu können die stets aktualisierten Informationen eingesehen und die Tagungsbände aus den Jahren 2011 und 2012 bestellt werden.
 
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Mit über 275 Teilnehmenden war der Kongress ein großer Erfolg. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig erwies sich einmal mehr als sehr gut geeignete Tagungsstätte. Auf drei großen Leinwänden konnten die Präsentationen von jedem Platz aus gut verfolgt werden. (Foto: Krawczyk)
 
Weiteres Fotomaterial können Sie hier downloaden:
http://www.holzbauphysik-kongress.eu/pressematerial.html
 
Pressekontakt:
HOLZTEXTUR
DI (FH) Nikolai Krawczyk
Sonninstraße 6, 21339 Lüneburg
Tel./Fax: +49 4131 26 92 48
März 02
Neues Arbeitsbuch „EC5 Kompakt“

Die Arbeiten mit dem neuen Eurocode 5 werden vielfach als aufwendig und kompliziert empfunden. Der Österreichische Holzleimbauverband hat deshalb unter der Autorschaft von DI Markus Lackner soeben ein neues Arbeitsbuch „EC5 Kompakt“ herausgebracht. 

Mit der verpflichtenden Einführung des Eurocode 5 (ÖNORM EN 1995-1-1 und ÖNORM B 1995-1-1) findet eine Modernisierung und Vereinheitlichung der nationalen Normen und damit eine „Globalisierung“ der Holzbaubemessung statt. Das ist für die internationale Projektarbeit notwendig, und erfordert von den unterschiedlichsten Anwendern ein aufwändiges Einarbeiten in die detailreiche, technisch umfassende Darstellung der neuen Normen. Naturgemäß ist eine technische Beschreibung der Bemessungsvorschriften in Zahlen und Formeln sehr komplex und dadurch schwierig zu erfassen. Im Arbeitsbuch wurden diese Zahlen- und Formelgrundlagen so aufgearbeitet und dargestellt, dass ein sicheres und schnelles Arbeiten möglich ist.
 
Dieses Arbeitsbuch ist auch die unerlässliche Arbeitsunterlage für die Lehre des Holzbaus.
 
Folgend finden Sie das Bestellformular:
Bestellkarte EC 5.pdfBestellkarte EC 5.pdf
 
Allfällige Rückfragen:
Österreichischer Holzleimbauverband
Schwarzenbergplatz 4
1037 Wien
Tel. +43 (0) 1 712 26 01
Fax +43 (0) 1 713 03 09
office@holzleimbau.at

 

Januar 30
3. Internationaler Holz[Bau]-Kongress, Leipzig

Zum 3. Mal laden Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem internationalen Fachkongress zur Holz[Bau]Physik ein. Nach dem Fokus Holzschutz in 2010/2011 widmet sich die Veranstaltung am 8. und 9. März in Leipzig diesmal anderen aktuellen Themen des Holzbaus:

  • Wärmeschutz im Bestand
  • Die wärmetechnische Sanierung ist eine große Bauaufgabe, die für Holzbauer Chancen bietet. Die Fassaden der Gebäude aus der Zeit des billigen Öls können mit vorgefertigten Holzbauelementen zu einer zukunftsfähigen Gebäudehülle ertüchtigt werden. Aber auch die erhaltenswerte historische Substanz (Gründerzeithäuser, Fachwerkgebäude) fordern Holzbauer mit ihren Konstruktionen und Werkstoffen heraus. Für den Umgang mit Innendämmungen ist fortgeschrittenes, bauphysikalisches Wissen nötig.
  • Komfort im Sommer
  • In vielen modernen Holzbauten ist ein angenehmes Sommerklima gelebte Realität. Es ist allerdings Detailplanung notwendig, um die sommerlichen Temperaturen im Haus den individuellen Komfortwünschen der Nutzer anzupassen zu können. Zwei Beiträge aus Sicht der Bau- und Haustechnik zeigen, was hierbei zählt.
  • Brandschutz
  • Durch intensive Forschung in den drei beteiligten Ländern konnte in den letzten Jahren nachgewiesen werden, was beim Brandschutz im Holzbau alles möglich ist. Perspektiven, die Lust auf mehr machen. Die Referenten zeigen, wie es geht – auch im Bestand.
  • Schallschutz
  • Auch bei diesem sensiblen Thema ist die Ertüchtigung von bestehenden Holzbauteilen (z.B. alte Holzbalkendecken) eine besondere Herausforderung. Im Neubau verlangen Massivholzkonstruktionen, der Einbau von Treppen und Installationen und die Dämpfung tiefer Frequenzen gesicherte Erkenntnisse, um am Ende einen verlässlichen Schallschutz vereinbaren zu können.

Im folgenden Dokument finden Sie detailierte Informationen und die Anmeldung zum Kongress:

Holz_Bau_Physik-Kongress_2012.pdfHolz_Bau_Physik-Kongress_2012.pdf

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